Wandertipps


Stripsenjoch- Feldalmsattel

Hans-Berger-Haus (936m) – Stripsenjoch, (1577m, 1 ½ Stunden). Gleich hinter dem Haus geht der schön ausgebaute Wanderweg in moderater Steigung los und führt bis zum Neustadler Holzschlag (40 Minuten), im Volksmund ganz zurecht unter dem Namen „Märchenwiese“ bekannt durch einen wunderbaren Bergmischwald. Auf der Märchenwiese öffnet sich der Kessel des hohen Winkels mit dem  Totenkirchl linkerhand, der Karlspitze grade aus und dem mächtigen Haltenmassiv – Kopftörlgrat, Ellmauer Halt, Gamshalt, Kleine Halt – rechts im Blickfeld. Die Scharte ganz oben ist das Kopftörl, ein schöner doch anspruchsvoller Übergang zur Südseite des Kaisers.

Bald nach der Märchenwiese verläßt man den Bergwald und sieht schon  das Strispenjochhaus. Gemächlich windet sich der in Serpentinen angelegte Weg durch das latschendurchsetzte Wiesenkar. Eine grandiose Aussicht belohnt das heftig schlagende Wandererherz.  Für den weiteren Aufstieg zum Stripsenkopf (1807m, 30 Min ) sollte man schwindelfrei und trittsicher sein, bekommt dafür aber einen perfekten Ausblickt in die Kaiserberge und ins Bayrische Alpenvorland geboten. Abstieg über den Panoramaweg nach Westen (30min) zum Wiesengrat zwischen Stripsenjoch und Feldalmsattel. Dann weiter absteigen zum Feldalmsattel (20 Min) 1400 m.
 

Man kann den Höhenweg vom Stipsenjoch direkt zum Feldalmsattel (40min) nehmen. Während der Sommermonate ist die Feldalm bewirtschaftet, dort kann man gemütlich Milch trinken. Vom Feldalmsattel steigt man eine Stunde nach Hinterbärenbad (815m)  ab und erreicht nach 15 Minuten Aufstieg wieder das Hans-Berger-Haus.


Diese Tour kann vom Feldalmsattel über den Höhenweg Richtung Vorderkaiserfelden beliebig verlängert werden. Eine Abstiegsmöglichkeit nach Hinterbärenbad und Hans-Berger-Haus gibt es an der Kaiserquelle unterhalb der Pyramidenspitze. Diese Tour kann ebenso umgekehrt gewandert werden, je nach Sonnenstand und Knieschonbedarf.
 



Vorderkaiserfelden

(2 ½ Stunden) – Naunspitze (45 Min. ab Vorderkaiserfelden)
Vom Hans-Berger-Haus zum Hinterbärenbad, dort rechts über die Brücke der Beschilderung Richtung Vorderkaiserfelden folgend. Nach kurzem Wandern erreicht man den Längeckkamm  und steigt 10 Minuten ins Bärental (35 Min v HBH) ab.

Dort gibt es bachaufwärts erfrischende Gumpen zum Baden. Vom Bärental führt ein Weg direkt hinauf zum Höhenweg, 1h 15 Min vom Bärental und weiter zur Pyramidenspitze,  eine weitere gute Stunde ab dem Höhenweg. Der Weg nach Vorderkaiser, Ritzau oder Antoniuskapelle und Pfandlhof führt von der Bärentalbrücke erst kurz links, dann rechts den steilen Wandhang hinauf zur Hechleitenalm  (25 Minuten vom Bärental). Auf der Hechleitenalm gibt es einen wunderbaren Ausblick zurück ins hintere Kaisertal zum Hans-Berger-Haus. Über die Alm den Forstweg folgend. Nach 20 Minuten biegt rechts ein schmaler Weg, mit Vorderkaiser beschildert, vom Forstweg ab. Der schmale Weg windet sich durch den lichten Mischwald, vorbei an der „Hölle“ nach Vorderkaiserfelden, 1388m (45 Min. ab der Abzweigung).

Nach gemütlicher Rast hinauf zur Naunspitze 1633 m (45 Min). Dort kann man eine herrliche Aussicht ins Inntal genießen. Man kann entweder wieder nach Vorderkaiserfelden absteigen, oder noch das Petersköpfl, 1745m (30 Min) besteigen. Abstieg zur Hinterkaiseralm und nach Vorderkaiserfelden (1 Stunde). Zurück zum Hans-Berger-Haus über die Ritzau Alm und Hechleitenalm (2 Stunden).